REISEKULTOUREN
Freitag, 18. Mai 2012
Reiseberichte, Lob, Kritik und viele Anregungen, die unsere Gäste von ihren Touren mitgebracht haben.
Reisekultouren

 

 

Wenn jemand eine Reise tut,

so kann er was erzählen.

(Matthias Claudius)

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Eine sehr gute Auswahl der Ziele

10.Dezember 2009

von Bernhard, Ursula und Christel Frilling

Am Strand

Sehr geehrte Frau Dr. Bornemeier,

leider muss ich zu den sehr positiven Rückmeldungen nun eine negative hinzufügen. Aber zunächst auch einige positive Anmerkungen. Die Auswahl der Ziele war sehr gut, auch für uns, die wir weniger an den religiösen Aspekten interessiert waren. Das Wetter war wunderschön, der Bus inclusive Fahrer ohne Tadel, auf das Essen komme ich später.

 

Nun zur Reiseleitung. Dazu muss man wissen, dass meine Frau mit 53 Jahren die jünste Teilnehmerin war, der älteste Teilnehmer war ein Herr mit 81.

Beispiel letzter Tag: Abfahrt 8 Uhr, Rückkehr im Hotel 18 Uhr.

Dazwischen Priene, Milet und Didyma. Höhepunkt: Erklimmung des Theaters von Milet bei über 30 Grad ohne Alternative (die es durchaus gegeben hätte). Folge: 3 Personen blieben unten am Theater zurück. Dies als Beispiel. Vor 17 Uhr waren wir nie im Hotel, wobei unnütze Aufenthalte (Freizeit) gemacht wurden, die durchaus 2 Stunden eingespart hätten. Die Strapazen waren am Ende fast allen Teilnehmern anzusehen. Die letzten 2 Tage viel ich krankheitsbedingt aus. Nach Kopfschmerzen, Schüttelfrost und anschliessendem starken Durchfall hütete ich einen Tag lang das Bett, am 2. Tag konnte ich mich dann schon für 3 Stunden an den Strand schleppen. Zum Glück hatten wir eine gute Reiseapotheke dabei und meine Frau und etliche Mitreisende kümmerten sich rührend um mich. Nicht so der Reiseleiter. Hätte er nicht am Abend, als ich nicht zum Abendessen erschien, am Zimmer anklopfen müssen? Erst bei der Rückfahrt zum Flughafen im Bus kam er und erkundigte sich. Mit den gleichen Krankheitszeichen erkrankten noch mindestens zwei weitere Mitreisende. Vermutlich lag es an den merkwürdigen Mittagessen, die der Reiseleiter ausgesucht hatte. Auch das Essen in den Hotels entsprach nicht dem, was wir von vielen früheren Aufenthalten in der Türkei gewohnt waren. Besonders im letzen Hotel in Kusadasi entsprach es wohl eher dem Geschmack der vielen Gäste aus England.

 

Fachlich mag er einiges drauf haben, aber muss das dann im Stil eines orientalischen Märchenerzählers präsentiert werden? Damit aber genug. Ich kämpfe immer noch mit den Folgen des Durchfalls, der natürlich in Folge der massiven Medikamente in Verstopfung überging. Aber am heutigen Sonntagmorgen geht es mir schon wieder soweit gut, dass ich Ihnen diese Zeilen schreiben möchte.

 

Grüsse aus dem Ruhrgebiet!

Bernhard Frilling (auch für Ursula und Christel Frilling schreibend)

 

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Bernhard, Ursula und Christel Frilling kommentieren die Reise "Zu den Stätten des Glaubens".

 

Anmerkung: Der Name des Reiseleiters wurde von REISEKULTOUREN in diesem Beitrag ausnahmsweise gelöscht.


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