
Ergänzt den Reisebericht von Frau Ingrid Koeser:
"Christliche Stätten in der Türkei" von Walter Conrad wäre der Reisebegleiter gewesen, auch für den Reiseleiter! Letzterer ließ leider nur außerordentlich wenige Fotohalts zu und hielt auch betont Distanz zur Gruppe und war wenig gefällig, erfüllte aber seine ihm auferlegten Pflichten (gewissermaßen wie ein Beamter)...
2. Tag: Das Simeonskloster auf dem Simeonsberg hätte noch angefahren werden könne, "auch wegen der herrlichen Aussicht", so jedenfalls schließt Walter Conrad sein Buch! In Antakya haben wir die Syrisch-Orthodoxe Kirche und die ehemalige Byzantinische Kirche Habib Naccar Camii selbständig erkundet.
3. Tag: In Tarsus hätte ich natürlich auch gerne einen Blick auf die Late Moschee (ehem. Pauluskirche?) und die Große Moschee geworfen... In Ayatekia die große Zenon-Basilika des späten 5. Jahrhunderts aber nicht besichtigt haben zu dürfen, fand ich doch nicht ganz programmgemäß... Das Hotel in der Bucht und vor allem diese selbst waren aber traumhaft!
4. Tag: Derbe und Lystra seien noch nicht einmal lokalisiert, erfuhren wir! Dafür hätten wir Alahan Manasteri unbedingt anfahren sollen, die bedeutenste Klosteranlage der Südtürkei. früh(!)-byzantinisch.
5. Tag: In Antiochia in Pisidien wurde der Gruppe ? unglaublich ? nur ein sehr ferner Blick auf die sehenswerte St.-Paul-Basilika mit möglicherweise Synagogen-Resten (Paulus!) gegönnt, aber immerhin das Aquädukt angefahren.
7. Tag: Milet war nur Theater und Faustina-Thermen für uns, nicht einmal der Standort des Markttores, das gerade im Berliner Bode-Museum wiedereröffnet worden war... Dann hielt uns die Verkehrspolizei noch eine anderthabe Stunde auf, vermutlich, um "Maut" o.ä. Zu kassieren? Und in Ephesus wurden wir nicht einmal auf das sogenannte Lukasgrab (fast neben unserem Bus!) hingewiesen, das übrigens verwahrlost, wie wahrscheinlich auch die gewaltige Marienkirche,die wir doch hätten sehen müssen, nahe unserer Busabfahrt. Noch schlimmer, daß wir die bedeutende Johannis-Basilika nur vom Artemision aus der Ferne sehen konnten.
Aber es blieb uns ja dann wunderbarerweise ein guter freier Abreise-Tag zur freien Verfügung und das so liebenswerte Hotel.
Vielen Dank und freundliche Grüße
Roland Werner
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Herr Werner, selbst Gruppenreiseleiter, berichtet von seiner Reise auf dem Glaubensweg des Saulus Paulus.