Jim Murrays Whisky Bible 2018 ist heute erschienen

In der Whiskyszene kennen wir sie alle, diese zögernd-fragende Anmerkung: „…aber der beste Whisky der Welt soll doch ein Japaner sein!?“. Wer hat’s erfunden? Jim Murray, dessen diesbezügliche Pressemitteilung zum Erscheinen der Whisky Bible 2015 sogar von Bild und Welt – oder war es die ZEIT – aufgegriffen wurde und in der Breite große Wellen schlug. Seit heute gibt es sie nun, die Whisky Bible 2018. And the winner is… USA. Gefolgt von Irland und Schottland.

 

Dies sind die Top-3-Platzierungen:


 

2018 World Whisky of the Year:

Colonel E.H. Taylor 4 Grain Bottled in Bond, Aged 12 Years

 

Second Finest Whisky in the World:      

Redbreast Aged 21 Years

 

Third Finest Whisky in the World:

Glen Grant Aged 18 Years

 

Jim hat wieder gut 1200 Whiskys aus aller Welt verkostet und er hinterfragt im Intro, ob die Whisky-Welt denn nun eigentlich größer oder eher kleiner wird. Quantitativ größer. Ein Blick auf die Whiskykarten der Alba Collection lässt daran keinen Zweifel. Andererseits kleiner, denn oft ist die nächstgelegene Whiskydistillery gar nicht so weit entfernt. Ich finde immer wieder erstaunlich, wen man wo so alles trifft und kennt. Mal abgesehen von geschmacklichen Erlebnissen ist es  gerade das, was Whisky für mich zu etwas Besonderem und auch Verbindendem macht.

 

Ich freue mich ganz besonders, dass einige der Liquid Gold-Auszeichnungen der Whisky Bible an Freunde und Bekannte aus der deutschen Whiskyszene gegangen sind: Best Dram für den Ledaig 8 Years, The Whisky Chamber für Aberlour 10 Years, Whisky Agency für Cragganmore 12 Years, Saar Whisky für ihren Invergordon 1971, St. Kilians punktet mit White Dog… Glückwunsch!