Reisebericht zur Vortour Weltkulturerbe Armenien

Bericht zur Vorbereitungsreise unseres Studienreiseprogramms... (weiterlesen)

Lieber Reisegast,

 

letztens diskutierte ich mit Kollegen über den rasanten Wandel im Tourismus und wurde dabei als "Tourismus-Dinosaurier" bezeichnet, da ich immer noch sehr großen Wert darauf lege, alle Studienreisen von REISEKULTOUREN persönlich vor Ort vorzubereiten. Muss das noch sein? Ist ein solch hoher zeitlicher und finanzieller Aufwand noch zeitgemäß, wo man doch in Bewertungsportalen alles über Hotels und Sehenswürdigkeiten nachlesen kann?

 

Zeitgemäß ist es wohl nicht und längst nicht selbstverständlich, aber dennoch halte ich daran fest, jedes meiner Studienreiseziele zuerst persönlich genau anzusehen. Immerhin gebe ich Ihnen, unseren Gästen, die Empfehlung zu einer REISEKULTOUREN-Signature-Tour, einer Studienreise die eben kein "me-too"-Produkt ist. Ich möchte, dass Sie sich auf meine Einschätzung und Beratung verlassen können.

 

Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Kombination von Armenien und Georgien als 10-12tägige Reise sinnvoll sei. Die Vortour zu unseren Studienreisen Weltkulturerbe in Georgien sowie Armenien haben wir als Kombinationsreise gemacht, inhaltlich extrem verdichtet. Ich hatte meine langjährige Kollegin Sabine Kleber als Expertin für Hotellerie und Produktplanung hinzu gebeten, um ein Maximum der Reisemöglichkeiten recherchieren und bewerten zu können. In Ihrem Blog Reisestreifzug berichtet Sie über ihre Eindrücke und Sie können erahnen, wie dicht gepackt unser Programm war.

 

In Bezug auf den Zeit- und Kostenaufwand für die An- und Abreise liegt eine Kombination beider Ziele natürlich nahe und davon wollten wir bei unserer Vortour selbst auch profitieren. Wir waren aber schon wenige Stunden nach dem Grenzübertritt von Georgien nach Armenien einig, dass jedes Land seine eigene Studienreise bekommen wird. Die Länder sind Nachbarn, jedoch landschaftlich und kulturell verschieden. Sie sind beide so klein, dass man sie in einer guten Woche intensiv und mit gutem Überblick bereisen kann, jedoch zu groß und interessant, um das in nur 4-5 Tagen abzuhaken. Es gibt in jedem der beiden Länder so viel zu sehen, dass man ausreichend Zeit zum genauer Hinschauen und Raum zum Verstehen des Entdeckten einplanen sollte. Wir haben daher entschieden, regional in sich abgeschlossene Studienreisen aufzulegen und geben ergänzend die Möglichkeit, beide Länder miteinander zu kombinieren.

 

Schauen Sie doch einmal in den Reisestreifzug von Sabine Kleber hinein und bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen zu Armenien, Georgien oder zu reisetechnischen Details haben. Ich war extra vor Ort, um Ihnen diese Fragen beantworten zu können.

 

Ihre

Dr. Birgit Bornemeier