Jahrtausende altes Weltkulturerbe in Armenien

10-tägige Studienreise in das älteste christliche Land der Welt

ab 1198 Euro

Rätsel aus der Steinzeit und Meisterwerke der Sakralarchitektur

 

In Armenien fühlt man sich man dem Himmel nah - ganz real, denn das Land hat eine durchschnittliche Höhe von 1800m über NN. Doch auch im religiösen Sinne schwingt eine sehr besondere Stimmung über Armenien, ist es doch das älteste christliche Land der Welt mit einer noch aus den Anfängen erhaltenen Sakralarchitektur. Die armenisch-apostolische Kirche gilt als die älteste Staatskirche der Welt. Schon im Jahre 301 nahm das damalige Königreich das Christentum offiziell an. Noch sehr viel älter sind die im Gebirge in sehr großer Zahl erhaltenen Petroglyphen, steinzeitliche Felszeichnungen, von denen wir Ihnen eine Sternenkarte zeigen möchten.

 

Fünf UNESCO-Weltkulturerbestätten in einem der ältesten Zentren menschlicher Zivilisation

 

Prähistorische Felskunst ist ein wesentlicher Teil des kulturellen Erbes Armeniens und es erstaunt, dass es zwischen Armenien und Europa wohl bereits in vorgeschichtlicher Zeit Bezüge gab. Aktuell unterstützen deutsche Forscher ihre armenischen Kollegen bei der Erforschung sowie der Antragstellung als Weltkulturerbe. Warum gibt es diese Fülle von Jahrtausende alten Felszeichnungen hier in Armenien, in diesem Hochgebirgsland auf 2000-3500m Höhe - in einem Land von dem heute nur wenige ohne vorherigen Blick in den Atlas ganz spontan sagen können wo genau es liegt?

 

Deutsche Forscher engagieren sich für Aufnahme der armenischen Felszeichnungen als UNESCO-Weltkulturerbe

 

Dieses Volk hat seit dem 5. Jh. seine Geschichte stolz in wunderbar illustrierten Handschriften notiert, hat in jüngster Vergangenheit unter Völkermord und Erdbeben gelitten, ist arm aber überaus gastfreundlich und herzlich. Es hat nie vor seinem oft harten Schicksal kapituliert.

 

Von Berlin bis Jerewan ist es nicht viel weiter als bis Gibraltar. Wieso wissen wir dann heute so wenig über Armenien?

 

Ihre Reiseleiterin ist eine profunde Kennerin der Geschichte und Kultur, nicht nur des heutigen Staatsgebietes von Armenien. Sie wird Ihnen Zusammenhänge erläutern und Sie verstehen lassen, warum Armenien ein Land ist das man nicht gesehen hat, wenn man nur seine Sehenswürdigkeiten betrachtet. Die Faszination liegt tiefer. Sie erschließt sich erst beim genauen Hinsehen - und sie lässt einen dann nicht mehr los.

Das Besondere

  • Umfassendes Reiseprogramm mit sehr gutem Hotelstandard
  • Jeeptour zu einzigartiger prähistorischer Felskunst im Gebirge
  • Individuelle Fluganreise mit Möglichkeit zur Reiseverlängerung
  • Wahlweise als Studienreise in der Gruppe oder individuell als Privatreise

So wohnen Sie

In Jerewan haben wir Ihnen das angenehme, zentral gelegene 4-Sterne Best Western Congress Hotel ausgewählt. Schräg gegenüber beginnt ein Park mit Wasserspielen, Cafés und Bars, durch den Sie nach wenigen Gehminuten den Platz der Republik erreichen.

 

In Gyumri wohnen Sie im Art Hotel Berlin zentral in der Stadtmitte. Das 3-Sterne Hotel zeichnet sich durch die Galerie 25 aus. Hiermit bietet das Hotel Künstlern aus Gyumri und der Shirak-Region eine Präsentationsmöglichkeit. Die Exponate schmücken alle Räume und bieten den Gästen einen Einblick in die armenische Kunstszene. Noch wichtiger ist, dass hier zu wohnen Gutes tut: Nach dem verheerenden Erdbeben im Dezember 1988 wurde von der Arbeitsgemeinschaft  "Berliner Hilfe für Armenien" unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes eine Poliklinik für Mutter und Kind errichtet. Das Berlin ART Hotel nutzt einen Teil des Gebäudes. Dies ist ein soziales Modellprojekt des Deutschen Roten Kreuzes. Der gesamte Erlös aus dem Hotelbetrieb und weiteren Aktivitäten wird sozialen und gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

 

In Dilijan haben wir Ihnen das 4-Sterne Hotel Dilijan Resort & SPA gewählt. Hier haben Sie einen Panoramablick auf den Dilidschan-Nationalpark. Zu den Einrichtungen gehört ein Wellnessbereich (gg. Gebühr) mit einem Innenpool sowie ein armenisches Restaurant mit einer Gartenterrasse. WLAN nutzen Sie kostenfrei. Die Zimmer sind im klassischen Stil eingerichtet.

 

Die folgende Nacht verbringen Sie im einfachen Bergresort LucyTour, 1720m über NN. Die Zimmer verteilen sich auf mehrere Gebäude. Sie sind etwas klein und hellhörig, aber sauber und funktionell. Das Besondere ist die ruhige Lage mitten im Gebirge. Die Anlage ist offen gestaltet, hat sogar ein Hallenbad und im Restaurant werden armenische und europäische Spezialitäten serviert.

 

Das Boutiquehotel Mirhav in Goris hat ein Arzt gebaut, der lange in Deutschland praktizierte. Das Ambiente ist familiär, die Einrichtung geschmackvoll, das typisch armenische Essen gut und ein entspanntes Frühstück im Garten der perfekte Start in den Tag. Das Hotel ist nicht klassifiziert. In der Galerie haben wir Bildmaterial eingestellt, das einen treffenden Eindruck vermittelt.

Ihre Reiseerlebnisse

Viele unserer Gäste interessieren sich sehr für Armenien, insbesondere nachdem sie im Rahmen unserer Ostanatolienreisen ersten Kontakt zur georgisch-armenischen Kultur bekamen. Wir möchten Ihnen neben den bedeutenden Sakralbauten und der Landschaft unbedingt etwas Besonderes zeigen: Weitgehend unbekannte Felszeichnungen der Steinzeit, die in großer Zahl erhalten sind, jedoch meist in unerreichbar großer Höhe liegen. Wir haben eine Möglichkeit gefunden, Ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln.

 

1. Tag: Anreise nach Jerewan
Wir planen Ihre individuelle Anreise wahlweise mit LOT über Warschau oder Austrian Airlines über Wien (siehe "Ihre Anreise").

 

2. Tag: Ankunft in der Hauptstadt Armeniens
Kaskade, Matenadaran und Genozid-Museum

Am frühen Morgen erreichen Sie Jerewan. Unser Empfangsservice begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel, wo Sie direkt die Zimmer beziehen und sich einige Stunden ausruhen können. Im Anschluss an ein spätes Frühstück unternehmen wir eine Stadtrundfahrt. Sie sehen u.a. die Kaskade, einen gewaltigen Treppenkomplex mit 572 Stufen aus Travertin, von dem sich ein herrliches Panorama über die Stadt bis hin zum biblischen Berg Ararat bietet. Dann besuchen wir die wissenschaftliche Bibliothek Matenadaran. Bei einer Führung erfahren wir Details zu dieser einzigartigen und sehr wertvollen Sammlung armenischer Handschriften, die bis zurück in das 5.Jh. datieren. Zum Abschluss des Tages möchten wir Ihnen Gelegenheit geben, die Genozid-Gedenkstätte Tsitsernakaberd zu besuchen. Sie erinnert an Verfolgung und Tod von 1,5 Mio Armeniern und zeigt das dunkelste Kapitel der Armenischen Geschichte.

 

3. Tag: Zentrum des Glaubens und Schiraker Architektenschule
Swartnoz und Edschmiatsin (UNESCO), Marmaschen und Gyumri

Heute verlassen wir Jerewan und erreichen die erste von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannte Stätte bereits nach kurzer Fahrt. Die monumentale Rundkirche von Zvarthnots wurde im 7. Jh. errichtet. Nach Besichtigung der z.T. restaurierten Ruinen fahren wir nach Edschmiatsin, dem Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche und Sitz des Katholikos (UNESCO). Wir besichtigen die Hauptkathedrale, deren Grundmauern auf das Jahr 303 zurückgehen. Im Hof sind zahlreiche Kreuzsteine ausgestellt. Dies sind Gedächnis-Monumente und künstlerische Objekte mit für Armenien typischen Flachreliefs. Für das Mittagessen haben wir ein typisches Restaurant in einem Aprikosenhain gewählt. Nachmittags fahren wir nach Norden und besuchen das in einer die weite Hochebene von Gymri durchziehenden grünen Schlucht gelegene Kloster Marmaschen. Die Anlage gilt als eines der schönsten Klöster des einstigen Bagratidenreichs. In der Tradition der Schiraker Architektenschule stehend, zeigt die Hauptkirche Bezüge zu den heute auf türkischem Territorium liegenden Bauten des - zumindest geographisch - nahegelegenen Ani. Anschließend check-in im Art Hotel im Stadtzentrum von Gyumri. Am Abend bieten wir Ihnen die Gelegenheit zum Besuch eines Forellenrestaurants, einem Bespiel für ein erfolgreiches privates Investitionsprojekt.

 

4. Tag: Erschütternde Naturgewalten und UNESCO-Weltkultur
Gyumri, Spitak, Haghpat und Sanahin (UNESCO)

Am Morgen sehen wir uns mit Gyumri die zweitgrößte Stadt Armeniens an. Bürgerhäuser mit grazilen Balkonen und Häuser des russischen Klassizismus bilden ein städtebauliches Ensemble, das z.T. unter Denkmalschutz steht. Bis heute sind Spuren des verheerenden Erdbebens von 1988 sichtbar. Das Österreichische Viertel ist eines der Spendenprojekte, mit denen das Ausland Hilfe leistete. In Spitak besuchen wir den Friedhof. 25.000 Menschen verloren am Morgen des 07. Dezembers ihr Leben, als die Erde mit einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala bebte. Eine halbe Million wurde obdachlos. Dieses tragische Ereignis, das uns in Europa kaum noch präsent ist, hat sich tief in die Seele der armenischen Bevölkerung gegraben. Es bewegt zu erfahren, wie von außen Hilfe geleistet wurde und wie die Menschen zusammenrückten, um in dieser harten Zeit zu überleben.

 

Wir fahren dann die kurvenreiche Klösterstraße. In der Ruhe von scharf eingeschnittenen Tälern und auf abgelegenen Hochplateaus entstanden im 11.-13. Jh zahlreiche Kirchen und Klöster. In dieser Abgeschiedenheit wurden einst zahlreiche Handschriften gefertigt, die heute im Matenadaran bewahrt werden. Wir zeigen Ihnen das von einer Wehrmauer umgebene Kloster Haghpat (UNESCO). Sie sehen hier u.a. einen der sehr seltenen Erlöser-Kreuzsteine mit einer Darstellung der Kreuzigung. Das Mittagessen haben wir in einem Lokal vorgesehen, dessen Spezialität Schaschlik ist. Dann fahren wir zum Dorf Sanahin und besichtigen die Klosterakademie (UNESCO) mit der Muttergotteskirche aus dem Jahr 934 und einer sehenswerten ehemaligen Bibliothek. Am Abend erreichen wir den in waldreicher Landschaft gelegenen Kurort Dilijan und beziehen die Zimmer in einem komfortablen Resort-Hotel.

 

5. Tag: Kreuzsteine und Felsbilder im Hochland
Haghartsin, Sewankloster und –see, Noradus, Petroglyphen am Selim-Pass

Eine reiche Spende eines Scheichs ermöglichte vor wenigen Jahren die umfangreiche, allerdings nicht ganz unstrittige Sanierung des Klosterkomplexes Haghartsin. Weiter geht es dann an das "Meer", wie Einheimische den Sevansee nennen. Er ist einer der höchstgelegenen Seen der Welt. Vom Sevankloster genießen wir den Ausblick auf die "Blaue Perle Armeniens" und besuchen dann den weitläufigen Friedhof von Noradus. Kreuzsteine sind ein für Armenien typisches Kulturgut. Keiner gleicht dem anderen. Schon aus der Ferne erkennt man die kunstvoll gestalteten, markanten Steine, die im Gegenlicht wie eine aufmarschierte Armee wirken. Hier trifft man sich, verweilt an den Gräbern und teilt das Leben über den Tod hinaus. Unser nächstes Ziel ist der Selim-Pass. Auf den weiten Hochflächen wachsen schmackhafte wilde Kräuter. Wir steigen um in Allradfahrzeuge, denn unser Ziel liegt außerhalb der touristischen Normrouten: Wir zeigen Ihnen die sog. Sternenkarte. Armenien hat ein überreiches Erbe solch wissenschaftlich bedeutender Felszeichnungen. Der größte Teil ist weitgehend unerforscht, denn die meisten Fundstätten sind nur schwer bzw. jahreszeitlich eingeschränkt erreichbar. Deutsche Forscher unterschützen den armenischen Antrag auf Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe. Die heutige Übernachtung erfolgt in einem einfach (aber mit Hallenbad!) ausgestatteten Resort-Hotel in den Bergen.

 

6. Tag: Klösterliche Einsamkeit und der wenig besuchte Süden
Jeghegis, Noravank, Goris

Das kleine Bergdorf Jeghegis ist mit seinen Bauernhäusern, unbefestigten Straßen und am seltenen Besuch ausländischer Gäste stets sehr interessierten Einwohnern ein intensives Erlebnis abseits der üblichen Routen. Von der Zoratz-Kirche haben Sie einen schönen Ausblick auf das Bergpanorama. Ganz weit oben liegen weitere Petroglyphen, die nur im Hochsommer erreichbar sind. Dann fahren wir zum Kloster Noravank. Es scheint sich im petrographischen Lokalkolorit des rötlichen Steins vor der Kulisse der einsamen Schlucht optisch aufzulösen. Noravank ist eins der schönsten Klöster Armeniens und steht auf der Tentativliste der UNESCO. Hervorzuheben ist die reiche zweigeschossige Fassadengestaltung der Mausoleumskirche. Unweit des Dorfes Areni fand man einen 5500 Jahre alten Lederschuh. Vor wenigen Jahren wurde hier auch der wohl älteste Weinkeller der Welt entdeckt. Analysen der Fundstücke ergaben, dass in der Höhle, die in der Kupferzeit zu rituellen Zwecken genutzt wurde, bereits vor rund 6000 Jahren Wein produziert wurde. Genießen Sie doch beim Abendessen im Boutiquehotel in Goris einen "aktuellen armenischen Wein!

 

7. Tag: Brot der Erde und eine Seilbahn zum Kloster
Chndzoresk, Vorotan-Schlucht, Kloster Tatev

Im bizarren, verlassenen Höhlendorf Chndzorsk gibt es kaum ebene Flächen. Der Ort ist aus dem Sandstein herausgearbeitet und kann von einer Aussichtsterrasse und Hängebrücke, die das Tal überspannt, gut überblickt werden. Hier im Süden, nur wenige Kilometer von der Grenze zum Iran entfernt, gräbt sich die Vortan-Schlucht tief in die Hochfläche ein. Auf einem abgelegenen Felsvorsprung wurde im 9. Jh. das Tatev-Kloster errichtet. Früher am Ende der Welt gelegen, ist es heute mit der längsten Seilbahn der Welt ganz bequem schwebend erreichbar. Berühmt wurde die heutige UNESCO-Weltkulturerbestätte als religiöses und spirituelles Zentrum. Die hiesige Universität wurde insbesondere für Miniaturmalerei und wertvolle Handschriften gerühmt. Zum Mittagspicknick servieren wir heute ein immaterielles UNESCO-Kulturgut: Lavash. Das hauchdünne Fladenbrot wird traditionell in Erdöfen gebacken.

 

8. Tag: Mysteriöse Steinkreise, Weinbauer und der Missionar Armeniens
Zorats Kar, Mittagessen bei einer Bauernfamilie, Kloster Chor Virap

Wir nutzen die Morgensonne für einen Besuch der prähistorischen Kultstätte Zorats Kar. Die Menhire und Dolmen des 2.Jt v.Chr. geben bis heute Rätsel auf. Wozu wurde ein gut 30 Meter langer Kromlech mitten in der Bronzezeit auf dieser weiten Hochebene angelegt? Auf und ab durch das Gebirge reisen wir weiter in Richtung Ararat-Ebene. Mittags sind wir im Weinanbaugebiet Vajot's Dzor bei einer Familie zu Gast und probieren lokale Spezialitäten, u.a. auch den hausgemachten Wein und Brandy. Wir besichtigen nachmittags dann den wichtigsten Wallfahrtsort Armeniens, Chor Virap. Der Überlieferung nach wurde Gregor der Erleuchter aufgrund seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben hier 15 Jahre lang in einer tiefen Grube festgehalten, bevor er zum Missionar Armeniens wurde. Neben der religiösen Bedeutung des Klosters beeindruckt die Lage vor der Kulisse des Bergs Ararat. Obwohl durch die von hier sichtbare aber unpassierbare Landesgrenze getrennt, scheint der heute auf türkischem Territorium liegende 5165m hohe heilige Berg der Armenier zum Greifen nah zu sein. Gegen Abend erreichen wir Jerewan. Bei Interesse arrangieren wir gern eine Kognak-Verkostung im Besucherzentrum des größten Brandyherstellers ARARAT. Entdecken Sie die lebhafte Stadt am Abend auf eigene Faust.


9. Tag: Werke von Mensch und Natur
Kloster Geghard, Garni und Museum Jerewan

Mit fortschreitender Christianisierung entstand das Kloster Geghardt wohl am Ort einer heidnischen Kultstätte. An der UNESCO-Stätte, engem Partner der Benediktinerabtei Lorsch, trifft man auf den üblichen touristischen Trubel. Dennoch erlebt man im Inneren des Berges, das Kloster ist in den Fels geschlagen, andächtige Ruhe. Wir laden Sie ein, die hervorragende Akustik durch armenischen Gesang zu erleben und haben ein Quintett für Sie arrangiert. Die Religion und damit auch die Sprache, Musik, Literatur und Schrift Armeniens wurde über die Jahrhunderte hinweg zu wichtigen Merkmalen der oft politisch bedrängten kulturellen Identität. Sicherliche haben Sie auf der Reise auch einmal Gelegenheit das Instrument Duduk zu hören, das als immaterielles Weltkulturerbe eingestuft ist. Am Rande einer imposanten Basaltschlucht blieb der einzige hellenistische Tempel im Kaukasus erhalten: Garni war die Sommerresidenz der armenischen Könige. Unweit der Anlage wird Lavash in einem Bauerngarten noch ganz traditionell gebacken. Kombiniert mit Käse und Kräutern ist es so lecker, dass man es täglich essen mag. Zurück in Jerewan bieten wir Interessierten den Besuch des zentral gelegenen Historischen Museums an. Armenische Malerei ist in Mitteleuropa kaum bekannt, doch wie wir zu Beginn der Reise im Matenadaran zeigen konnten, war bereits die Miniaturenmalerei eine überaus wichtige Kunstform. Dann klingt die Reise in das "Land der Steine" mit einem gemeinsamen Abendessen in einem stimmungsvollen Restaurant aus.

 

10. Tag: Heimreise
Sie müssen leider sehr früh aufstehen, denn es gibt keine Alternative zu Abflugzeiten in den frühen Morgenstunden. Gegen 02:30h erfolgt der Transfer zum Flughafen.

Inklusivleistungen

  • 2x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne Best Western Congress Hotel in Jerewan
  • 1x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne Art-Hotel Berlin in Gyumri
  • 1x Übernachtungen mit Frühstück im 4-Sterne Dilijan Resort Hotel in Dilijan
  • 1x Übernachtung mit Frühstück im einfachen Resort-Hotel LucyTour in Hermon
  • 2x Übernachtung mit Frühstück im Boutique-Hotel Mirhav in Goris
  • 2x Übernachtung mit Frühstück im Historic Yerewan Hotel in Jerewan
  • 10x Mittag- oder Abendessen im Hotel, Restaurant oder bei Bauern
  • 2x Mittagspicknick
  • Flughafentransfers und Rundreise im klimatisierten (Mini)Bus
  • Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung
  • Empfangsservice am Flughafen Jerewan
  • Darbietung durch Quintett im Höhlenkloster Geghard
  • Eintrittsgelder lt. Programm
  • 0,5l Wasser pro Tag

Termine und Preise

Termin 2018

31.05. - 09.06.2018

Der Reisetermin ist mit dem Programm "Weltkulturerbe in Georgien" zu kombinieren.

 

Preis pro Person ab/bis Jerewan
EUR 1189 im Doppelzimmer
EUR 220 Einzelzimmerzuschlag

 

Alternativ arrangieren wir Ihnen eine exklusive Privatreise zum Wunschtermin!
Privatreisen arrangieren wir speziell für Sie bzw. Ihre eigene Minigruppe. Die Leistungen entsprechen denen unserer Gruppen-Studienreise. Die Flüge bieten wir zum tagesaktuellen Preis an. Der Fahrzeugtyp wird an die Teilnehmerzahl angepasst.

 

Preis pro Person für die Privatreise
EUR 1330 im Doppelzimmer ab 6 Teilnehmern
EUR 1470 im Doppelzimmer ab 4 Teilnehmern
EUR 1849 im Doppelzimmer ab 2 Teilnehmern
EUR 220 Einzelzimmerzuschlag

Ihre Fluganreise

Die Fluganreise ist nicht pauschal im Reisepreis enthalten. Gern beraten wir Sie zur Anreise, den exakten Flug- und Umsteigezeiten sowie dem für Sie optimalen Abflughafen in Deutschland. Reiseverlängerungen sind in Jerewan möglich. Bitte sprechen Sie uns an. Wir stimmen die Anreise dann optimal für Sie ab.

Wunschleistungen

  • Abendessen im Forellenrestaurant in Gyumri (3. Tag) EUR 13
  • Besuch des Kognak-Herstellers ARARAT mit Verkostung EUR 11
  • Reiserücktrittskostenversicherung ab EUR 48
  • Rundum Sorglos Komplettschutz inkl. RRV ab EUR 72

Bitte beachten Sie

  • Mindestteilnehmerzahl bei der Gruppen-Studienreise je Termin 10 Personen. Bei Nicht-Erreichen dieser Teilnehmerzahl können wir die Reise bis zum 30. Tag vor jeweiligem Reisebeginn absagen.
  • Für die Einreise benötigen Sie als deutsche(r) Staatsbürger(in) einen gültigen Reisepass.
  • Unsere Reisebedingungen finden Sie online im Bereich 'Reiseservice'. Gerne senden wir sie Ihnen auch zu.
  • Fachprogramm © REISEKULTOUREN GmbH Dr. Birgit Bornemeier