Studienreise von Istanbul über Troja nach Pergamon

Die Erwartungen waren groß und sie wurden mehr als erfüllt... (weiterlesen)

Dr. G.H.

Die Studienreise wurde 2013 verbal und mit attraktiven Farbfotos in der Zeitschrift Chrismon von den "ReiseKultouren" (Dr. Birgit Bornemeier) knapp umrissen einschließlich der im Reisepreis enthaltenen umfassenden Inklusivleistungen angeboten. Die Erwartungen waren groß und sie wurden mehr als erfüllt. Kein Programmpunkt wurde ausgelassen. Es gab eine Woche lang durch geschickte zeitliche Disposition auch keine Probleme mit Bus und Fahrer von Fuego Travel, obwohl die Metropolregion Istanbul mit 17 Mio. Einwohnern unter regelmäßigen und lange dauernden Verkehrsfluss-Zusammenbrüchen zu leiden hat. Der türkische Reiseleiter, Herr Erol, hat uns die vielen gemeinsam erlebten Stunden jeden Tag zu einem Erlebnis gemacht mit seiner persönlichen Freundlichkeit, seinem Wissen, seiner Bildung, mit seiner gemäßigten muslimischen und teilweise auch christlichen Religiosität mit Zielvorgaben für ein gutes Leben, seiner zurückhaltenden beeindruckenden deutschen Rhetorik, seiner historischen und kunsthistorischen Kompetenz, seinen langjährigen Erfahrungen, seiner Kontaktfreundlichkeit zu jedermann vor Ort. Er hat uns sein Land überzeugend nahe gebracht, auch manche Probleme ausgesprochen, diese aber sanft eingebettet in ihren größeren Zusammenhang und damit berechtigtem Ehrgeiz und der verhaltenen Lebensfreude seiner Landsleute immer Raum gegeben. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit der jüngeren Generation scheint es keine Hungernden, keine Bettler zu geben. Erol führt uns auch ein in die Kunst des
türkischen Handwerks und orientalischer Verkaufstaktik (z.B. Teppichweberei).

Seine Führungen durch Byzanz-Konstantinopel-Istanbul, Troja, Alexandria Troas, Pergamon, Assos, Bursa, Iznik/Nicaea, zuletzt Istanbul auch vom für uns exklusiv gemieteten Bosporus-Schiff aus, umfassten 2600 Jahre griechisch-römisch-byzantinisch-osmanisch-türkisch geprägter Geschichte mit ihren bauhistorischen Wahrzeichen, unter denen auch die wichtigsten Plätze des Urchristentums angesiedelt sind, mit den Moscheen des großen Baumeisters Sinan aus der Glanzzeit des Osmanenreiches. Ohne die Andersartigkeit der islamischen Welt für unsereinen beschönigen zu wollen verlässt man die Türkei Atatürks mit deutlich korrigierter Einstellung. Darüber hat sich Erol besonders gefreut. Zwei Teilnehmer der Reisegruppe überreichten mit freundschaftlichen Worten des Danks ihm und dem Busfahrer beim Abschiedsessen in einem türkischen Restaurant je ein Kuvert mit eingesammelten Euroscheinen, die den üblichen Durchschnitt noch etwas übertrafen. Starker Applaus für beide "Gastgeber".  

Dr. G.H. und Frau

 

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Herr Dr. H. fasste die Erlebnisse der Gruppen-Studienreise "Istanbul und die Glanzlichter der Antike" sehr anschaulich in diesem Bericht zusammen.